Demonstrationen

Seebrücke Cottbus - Demo: Schafft sichere Häfen!

Sa. 20.10 / 14 - 18 Uhr / Schillerplatz Cottbus

Während Cottbus sich weiterhin durch den bestehenden Zuweisungsstopp von Geflüchteten von der Welt abschottet, sind dieses Jahr bereits über 1500 Menschen bei der gefährlichen Überfahrt im Mittelmeer gestorben. Gleichzeitig werden die Menschen, die auf Hilfsschiffen versuchen zu retten, angeklagt und ihnen wird die Weiterfahrt oder das Ankommen in sicheren Häfen untersagt. Doch Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Auch in Cottbus solidarisieren wir uns mit allen Menschen auf der Flucht. Wir fordern, dass Retter*innen auf Hilfsschiffen nicht weiter mit dem Gefängnis rechnen müssen, dass sichere Fluchtrouten für Geflüchtete geschaffen werden und dass es in Europa, in Deutschland und auch in Cottbus sichere Orte zum Ankommen und zum Bleiben gibt. Unser Protest richtet sich dabei auch gegen die abschottende Asylpolitik der EU und der Bundesregierung, die den Tod von so viele Menschen in Kauf nimmt. Wir wollen Cottbus als eine offene und solidarische Stadt für Alle!

Gemeinsame Anreise mit 'Seebrücke Potsdam':
Um 10:55 Uhr mit RE 1 auf Gleis 4, Potsdam Hbf (10 min vorher auf Gleis einfinden)
Ankunft an Cottbus Hbf: 13:00 Uhr

www.facebook.com/events/1897238023656740/

 

Proteste gegen den rechtsextremen Aufmarsch in Berlin-Mitte

Fr. 09.11 / 18:30 Uhr / Berlin Mitte

Nach unseren Informationen liegt eine Anmeldung für einen rechtsextremen Aufmarsch in Berlin-Mitte am 09. November 2018, 18.30 Uhr vor. Dies ist der 80. Jahrestag der Pogromnacht 1938. Angemeldet wurde der Aufmarsch von "Wir für Deutschland (WfD)", die auch am 03.10. durch Mitte marschiert sind. Die Rechtsextremen wollen ab 18.30 Uhr unter dem Motto "Trauermarsch für die Opfer von Politik" vom Washingtonplatz (Südseite HBF) marschieren. Weitere Information zur Route liegen noch nicht vor.

Vom 9. zum 10. November 1938 begannen in Deutschland direkte und gezielte Gewaltaktionen gegen die jüdische Bevölkerung. In dieser Nacht wurden mehr als tausend Menschen getötet, weitere 30.000 verschleppt und verhaftet, jüdische Geschäfte geplündert und zerstört, Synagogen wurden niedergebrannt. In Berlin finden in Erinnerung an die Pogromnacht und den damit verbundenen Anfang der systematischen Vernichtung von Jüdinnen und Juden unterschiedlichste Gedenkveranstaltungen statt.

www.facebook.com/events/1962840703810872/