Über das Stück

"DER ALTE MANN UND DIE ZEIT"

Ein Dokumentar-Theaterabend von Martina König

Premiere der Uraufführung am 22. September 2018 auf dem Theaterschiff Potsdam

Die aktuelle unerträgliche Stimmungslage in Deutschland wird für den Havelschiffer Horst Rüder zu einem Alptraum, aus dem er schweißgebadet erwacht. „Das kann nicht so bleiben, da muss man was tun!“, stellt er entschieden fest. Doch was kann ein einzelner Mensch denn schon bewirken? Erst recht, wenn er zum „alten Eisen“ gehört. Als Schiffer ist Horst Rüder gewohnt, für Probleme Lösungen zu finden. Auf der Suche danach gerät er in einen Prozess der Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, und dessen, was ihn geprägt hat. Was ihm all die Jahre Navigationshilfe war, wird zur lebendigen Erinnerung.

Wie kann ein mehrfach gemeinsam erlebtes historisches Gewalttrauma in die Fortsetzung der Verwirklichung des Traumes von einem friedlichen, respekt- und würdevollen Miteinanders auf Basis der Menschenrechte in Europa weitergelebt und ausgebaut werden, fragt die Inszenierung. Das Industriedenkmal Theaterschiff wird dabei zum Protagonisten des Abends. Soundcollagen aus O-Tönen und Texten ergänzen das Theatergeschehen.

 



Hörprobe 1

 

Hörprobe 2

 


Das Team:

Text, Konzeption und Regie: Martina König

Schauspiel: Dietmar Nieder

Sounddesign und Komposition: Michał Krajczok

Sprecherin: Cathlen Gawlich

Dramaturgie: Anja Kraus

Lichtdesign: Kathrin-Susan Brose

Produktionsleitung und Stückmitentwicklung: Friederike Schäfer

Mitarbeit Bühne und Licht: Kathrin-Susann Brose

Technik: Remo Lamp